Fritz Haller. Architekt und Forscher

Laurent Stalder, Georg Vrachliotis (Hg.)
gta Verlag, Zürich, 2015

Fritz Haller gehörte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu den einflussreichsten Architekten der Schweiz. Neben seinem gebauten Œuvre, dass ein beachtliches Spektrum ganz unterschiedlicher Bauten und Projekte, wie Wohn- und Schulhäuser, Industriehallen und Maschinenfabriken, umfasst, setzte er sich im Laufe seiner Kariere mit einem Fragenspektrum auseinander, das von der geometrischen Grundlagenforschung, dem Möbelbausystem und den Baukastensystemen Mini, Midi, Maxi, bis hin zur Planung von globalen Stadtmodellen und der Entwicklung von Computerprogrammen in den frühen 1980er Jahren reicht. Doch weder seine Möbel, noch seine Bauten und städtebaulichen Entwürfe lassen sich als isolierte Beiträge verstehen. Sie müssen als Teil einer breit angelegten Suche nach den Herausforderungen der Gegenwart verstanden werden: Mobilität, Energieknappheit, Bevölkerungswachstums oder den allgemeinen technischen Produktionsbedingungen der Architektur.

Beiträge von Hubertus Adam, Kurt Breiter und Christian Müller, Monika Dommann, Hans Frei, Franz Füeg, Thomas Herzog, Ludger Hovestadt, Bernd Kulawik, ­Bruno Maurer, Werner Oechslin, Nils Röller, ­Arthur Rüegg, Steeve ­Sabatto, Paul Schärer, Luigi Snozzi.


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Prof. Dr. Laurent Stalder