Das akustische Argument


Sabine von Fischer
Das akustische Argument
Wissenschaft und Hörerfahrung in der Architektur des 20. Jahrhunderts



2019. 16,5 x 24,5 cm, Klappenbroschur
367 Seiten, 174 Abbildungen sw
ISBN 978-3-85676-354-1
52.00 CHF / 48.00 EUR

Gestaltet von Philippe Mouthon

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Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde die Akustik eine eigenständige akademischen Disziplin und entwickelte sich seither zu einer fächerübergreifenden Wissenschaft. Sie suchte und fand immer wieder neue Methoden, um Schallphänomene und Hörwahrnehmungen zu erfassen. Sabine von Fischer führt uns zu den Anfängen dieser neuen Wissenskultur, den ersten Experimenten und dem Eruieren der für die Architektur relevanten Dimensionen.

Anhand internationaler Forschungsvorhaben und Fallbeispiele – von weltberühmten Planungsdebatten bis zu alltäglichen Wohnbauten – zeichnet sie den Werdegang der modernen Bau- und Raumakustik und seine Folgen für die architektonische Formfindung nach. Die Wettbewerbsprojekte für das Völkerbundgebäude (1927), das Zürcher Kongresshaus (1937) oder der Londoner Ausstellungsbeitrag House of the Future (1957) verdeutlichen, wie das wachsende bauphysikalische und wahrnehmungstechnische Wissen der Akustik die architektonische Praxis veränderte.

Sabine von Fischer (*1969) ist promovierte Architektin und Autorin. Sie studierte Architektur in Zürich und New York. Neben ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit an der ETH Zürich, am Canadian Center for Architecture in Montréal, an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne, der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin gab sie verschiedene Bücher und Zeitschriften heraus. Seit 2019 betreut sie das Thema Architektur im Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung.

Hören statt sehen Architektinnen und Architekten gestalten fürs Auge, nicht fürs Ohr von Axel Simon.

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Dieser Band wurde publiziert mit Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung.